Zuerst einmal, es geht um viel warme Luft. Dieses Mal ausnahmsweise nicht von uns, sondern vom Ballon.

So haben wir das Experiment Ballonfahren bislang erlebt. Es stehen folgende, nicht frei wählbare Optionen zur Verfügung. Wünsche können angebracht werden, werden aber nicht berücksichtigt (politisches System):

a.) Man bucht die Ballonfahrt, fliegt aber nicht weil zuviel Wind

b.) Man bucht erneut eine Ballonfahrt, steht morgens um 5 Uhr auf, fährt zum Ballon, fliegt aber nicht weil zuviel Wind.

c.) Man bucht die Ballonfahrt, fährt raus zum Ballon, hebt ab, fliegt, versucht zu landen, versucht nochmals zu landen, landet, man hebt aufrund eines Windstosses nach 3 Sekunden wieder ab, landet in den Bäumen/ Büschen, 6 amüsierte Helfer kommen und zieht den Ballon am Seil wieder aus aus dem Geflecht.

Eine Fahrt mit einem Heissluftballon stand ganz weit oben auf der ToDo-Liste unserer Reise. Nachdem es in Vietnam nicht geklappt hat, haben wir uns in Laos erneut ans Abenteuer gewagt. Wieder sind wir umsonst frühmorgens aus dem Bett gekrabbelt. Am Nachmittag aber konnten wir dann zum Glück abheben. Die Fahrt war wunderschön und durch die etwas andere Landung auch sehr abenteuerlich. Dass die Landung nicht so geplant war, war unschwer an dem „oh shit“ des Ballonfahrers zu erkennen. Der sah nach der Fahrt sichtlich geschafft aus und musste sich am Abend wohl dem Hohn und Spot seiner Kollegen stellen. Wir würden’s trotzdem sofort wieder machen 🙂